Der Otto-Schokoll-Höhenweg bleibt noch lange gesperrt – obwohl das Bezirksamt bereits 2023 eine „schnellstmögliche Umsetzung“ angekündigt hatte und der Senat im Januar 2025 „unverzügliche Planungsschritte“ versprach. Zehn Monate später zeigt die aktuelle Antwort des Senats auf eine Anfrage von Dr. Anke Frieling: Es gibt weder Entscheidung noch Fortschritt. Ein „Entscheidungsvermerk ist in Abstimmung“, eine Vorzugsvariante wurde nicht festgelegt, haushaltsrechtliche Maßnahmen wurden nicht getroffen.
Dr. Anke Frieling, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, kritisiert das Vorgehen: „Seit Jahren werden schnelle Lösungen versprochen, aber am Otto-Schokoll-Höhenweg passiert nichts. Es gibt keine Entscheidung, keinen Zeitplan und keine Finanzierung! Wer Handlungsbereitschaft verspricht, muss sie auch zeigen, statt das Thema mit jahrelangen Abstimmungen auf die lange Bank zu schieben!“
