Die Stadt Hamburg verfolgt das Ziel, die Elektromobilität deutlich auszubauen. Eine Anfrage von Dr. Anke Frieling an den Senat zeigt: Es bestehen in Altona noch Versorgungslücken bei der Ladeinfrastruktur – und bislang gibt es nur wenige konkrete Erkenntnisse, wie die Netzstruktur an die steigenden Leistungsbedarfe angepasst werden soll. Für eine echte Wende zur E-Mobilität ist die Ladeinfrastruktur immernoch unzureichend.
Im Geoportal der Stadt Hamburg können Interessierte allerdings nachvollziehen, wo sich die definierten Ausbaugebiete befinden und welcher Betreiber für dieses Ausbaugebiet zuständig ist. Außerdem besteht die Möglichkeit, direkt Standortvorschläge für neue Ladepunkte einzureichen. Bis 2027 sollen in Altona insgesamt 516 zusätzliche Ladepunkte entstehen.
Dr. Anke Frieling, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion, erklärt: „Damit sich mehr Hamburgerinnen und Hamburger für ein E-Auto entscheiden, brauchen wir Transparenz und Verlässlichkeit beim Ausbau der Ladeinfrastruktur. Ein Blick ins Geoportal kann bei der Entscheidung für ein E-Auto helfen – langfristig müssen dann auch die Netze konsequent mitgedacht und ausgebaut werden.“
